D’Angelico

D’Angelico verbindet klassische New Yorker Gitarrentradition mit modernen Hollowbody-, Semi-Hollow- und Solidbody-Konzepten. Bei Gear Treasure findest du gebrauchte D’Angelico Gitarren und B-Ware aus professionellem Einsatz, transparent beschrieben und nach Zustand eingeordnet.

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D’Angelico ist eng mit der Geschichte der New Yorker Archtop-Gitarre verbunden. John D’Angelico eröffnete 1932 seine eigene Werkstatt in der Kenmare Street in Little Italy. Dort entstanden in Handarbeit Gitarren für Musiker, die ein Instrument für Jazz, Big Band und die damaligen Bühnenbedingungen brauchten.

Die heutige Marke greift viele Details dieser Instrumente wieder auf, hat das Programm aber längst erweitert. Neben klassischen Archtop- und Hollowbody-Gitarren gibt es Semi-Hollow- und Solidbody-Modelle für deutlich andere Einsatzbereiche. Bei Gear Treasure findest du gebrauchte D’Angelico Gitarren und B-Ware aus professionellem Einsatz.

Von der New Yorker Archtop zur modernen E-Gitarre

John D’Angelicos frühe Instrumente entstanden in einer Zeit, in der eine Gitarre sich noch weitgehend ohne elektrische Verstärkung gegen andere Instrumente behaupten musste. Große Archtop-Korpusse, gewölbte Decken und F-Löcher waren für diesen Zweck verbreitet. D’Angelico entwickelte daraus eigene Modelle und Gestaltungselemente.

Einige davon sind bis heute sofort erkennbar. Die aufwendig geformte Kopfplatte, der sogenannte Stairstep-Steg beziehungsweise entsprechende Designelemente und Art-déco-inspirierte Einlagen tauchen auch bei modernen D’Angelico Gitarren auf.

Das bedeutet allerdings nicht, dass aktuelle Modelle wie historische Jazzgitarren konstruiert sind. Die heutige Produktpalette umfasst sehr unterschiedliche Bauweisen und Elektronikkonzepte.

Premier, Excel und Deluxe

D’Angelico gliedert einen großen Teil seines aktuellen Programms in die Serien Premier, Excel und Deluxe. Die Unterschiede liegen je nach Modell unter anderem bei Materialien, Hardware, Tonabnehmern und Ausstattung.

Bei einer gebrauchten D’Angelico solltest du deshalb nicht allein auf den Seriennamen achten. Zwei Gitarren derselben Baureihe können konstruktiv sehr unterschiedlich sein. Ein großes Hollowbody-Modell verhält sich anders als eine Atlantic oder Brighton mit massivem Korpus.

Für die Auswahl sind Bauform, Mensur, Halsprofil und verbaute Elektronik interessanter als die bloße Zuordnung zu einer Serie.

D’Angelico Hollowbody und Semi-Hollow

Hollowbody-Gitarren gehören weiterhin zu den Bauformen, mit denen der Name D’Angelico besonders eng verbunden wird. Ein großer Resonanzkörper beeinflusst Ansprache und Spielgefühl spürbar. Bei hohen Lautstärken reagiert eine vollständig hohle Konstruktion zugleich empfindlicher auf Rückkopplungen.

Semi-Hollow-Gitarren besitzen dagegen meist einen massiveren Bereich im Zentrum des Korpus. Das verändert das Resonanzverhalten und erleichtert häufig den Umgang mit höheren Pegeln und Verzerrung.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, wo und wie du spielst. Für Jazz und cleane Sounds kann eine große Hollowbody interessant sein. Wer mehr Gain nutzt oder ein kompakteres Instrument sucht, landet möglicherweise bei einer Semi-Hollow oder Solidbody.

D’Angelico Solidbody-Modelle

Mit Modellen wie Atlantic und Brighton hat D’Angelico das eigene Design auf massive E-Gitarren übertragen. Damit entfernt sich die Konstruktion deutlich von den historischen Archtops, ohne dass die typische Formensprache der Marke verschwindet.

Gerade hier lohnt sich der Blick auf die konkrete Ausstattung. Tonabnehmer, Schaltung und Brückenkonstruktion bestimmen wesentlich mit, für welche Sounds ein Modell geeignet ist. Auch innerhalb einer Modellfamilie kann sich die Ausstattung je nach Serie unterscheiden.

Weitere Instrumente dieser Bauformen findest du in unserer Kategorie gebrauchte E-Gitarren.

D’Angelico gebraucht kaufen

Bei einer gebrauchten Gitarre sollten Hals, Bünde, Elektronik und Hardware in die Kaufentscheidung einfließen. Bei Hollowbody- und Semi-Hollow-Instrumenten lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Korpus, Binding und die Übergänge rund um Hals und Decke.

Kleine Kratzer oder Lackspuren können bei einem Instrument aus professionellem Einsatz vorhanden sein, ohne seine Funktion zu beeinträchtigen. Relevant sind Schäden, die Stabilität oder Spielbarkeit betreffen.

Die Zustandsklassifizierung von Gear Treasure hilft dir bei der Einordnung der beschriebenen Gebrauchsspuren. So kannst du das jeweilige Instrument anhand seines tatsächlichen Zustands beurteilen und musst nicht von einem neuwertigen Aussehen ausgehen.

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